2866 Ehrenamtliche kandidierten für die Pfarrgemeinderäte

Bamberg. An den Pfarrgemeinderatswahlen im Erzbistum Bamberg haben sich 10,7 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt. Rund 503.000 Katholikinnen und Katholiken ab 14 Jahren waren am Sonntag zur Wahl aufgerufen. Insgesamt stellten sich 2.866 Frauen und Männer in den Pfarreien zur Wahl. Die Wahlbeteiligung lag damit deutlich über der Quote der Gottesdiensteilnehmer, die zuletzt mit 7,2 Prozent gemessen wurde.
Dies geht aus dem vorläufigen Wahlergebnis nach der Rückmeldung aus 324 von 338 Pfarrgemeinden bis Montagnachmittag hervor. Demnach wurden 2126 Kandidierende gewählt, davon 64 Prozent Frauen. Die höchste Wahlbeteiligung von 82,8 Prozent verzeichnete die Pfarrei St. Johannes der Täufer in Modschiedel bei 569 Wahlberechtigten.
Der Vorstand des Diözesanrats im Erzbistum Bamberg würdigte das Engagement der Kandidatinnen und Kandidaten. „Wer für den Pfarrgemeinderat antritt, übernimmt Verantwortung für das kirchliche Leben vor Ort. Dieses Engagement ist ein starkes Zeichen lebendiger Kirche und gelebter Mitverantwortung“, erklärten die Vorsitzenden Astrid Schubert und Günter Heß. Die Bereitschaft von 2.866 Personen, sich ehrenamtlich zur Wahl zu stellen, zeige, dass viele Gläubige Kirche aktiv mitgestalten wollten.
Auch Erzbischof Herwig Gössl dankte allen, die sich zur Wahl gestellt und an der Organisation der Wahl mitgewirkt haben. „Ich bin dankbar für alle, die bereit sind, Zeit, Ideen und Herzblut in unsere Gemeinden einzubringen“, so Gössl. Pfarrgemeinderäte leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für das kirchliche Leben vor Ort und stärkten die Gemeinschaft in den Pfarreien.
Die neu gewählten Pfarrgemeinderätinnen und -räte werden in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Seelsorgeteams sowie weiteren Ehrenamtlichen die pastoralen Schwerpunkte in ihren Gemeinden mitgestalten.